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Wacholder

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Auch Machandel oder Kranawitt genannt.

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Juniperus communis

Juniper

Bayas de enebro, Junipero

Genévrier

Ginepro


Eigentlich sind die Früchte des Wacholderstrauches Zapfen des Nadelbaumes. Der Strauch gehört zu den Zypressengewächsen. Sie wachsen in ganz Europa bis zu 2500m Höhe. Vor allem in Italien werden sie kultiviert. Sie wachsen gern an Berghängen und in Heidegebieten. Die 6-8 Millimeter großen Beeren entstehen aus den kleinen und unscheinbaren Blüten, die an den Nadeln des Strauches sitzen. Sie wachsen sehr langsam, sind im ersten Jahr grün, werden im Zweiten violett und sind erst im dritten Jahr erntereif. Ihre bläulich-schwarze Farbe intensiviert sich erst durchs Trocknen.

Die Wacholderbeere ist ein uraltes Heil-, Würz- und Zaubermittel. Die alten Ägypter machten aus den Beeren Mundwasser. Bei den Griechen und den Römern wurde es gegen Schlangenbisse eingesetzt. Im Mittelalter glaubte man, mit Wacholderzweigen den Teufel (und auch die Pest) vertreiben zu können und um Krankheiten und böse Geister zu vertreiben, wurden die Wohnungen ausgeräuchert.

Die Wacholderbeere schmeckt würzig, leicht süßlich und harzig bis bitter. Die Beere als Ganzes ist fast geruchslos, zerdrückt jedoch riecht sie kräftig, aromatisch-würzig. Eine alte Küchenweisheit besagt, Wacholderwürze passe zu allen Gerichten, deren Fleisch von Tieren stammt, die an den Zweigen geknabbert haben, also Wild. Außerdem passen die Beeren hervorragend zu Sauerkraut, Rot- oder Weißkohl, zu Pasteten und zerdrückt zu Suppen, Saucen und Gelees. Beliebt sind auch Schnäpse mit Wacholder zur Verdauung. Wacholderzweig

Die Heilkräfte von Wacholder:

Wacholderbeeren enthalten ätherische Öle, organische Säu-ren und Harz-, Gerb- und Bitterstoffe. Sie sind appetitanre-gend, harntreibend, blutreinigend und bekämpfen Rheuma. Wegen ihre nierenreizenden Eigenschaften sind sie während der Schwangerschaft und bei Nierenleiden zu vermeiden.

Kneipp empfahl die Wacholderbeere, zusätzlich zu oben ge-nanntem, als Mittel gegen Husten und für den Magen. Die moderne, naturwissenschaftlich ausgerichtete Medizin er-kennt die Wirkung der Wacholderbeere als Mittel gegen Verdauungsbeschwerden an. Wacholderbeeren sind in ver-schiedensten Heilteemischungen zu finden.

Achtung! Die Heilwirkung der Wacholderbeeren ist unbestritten anerkannt, da sie jedoch in falscher Dosierung nicht ganz ohne ist, sehen wir von den "kleinen Rezepturen" ab, um böse Überraschungen zu verhindern.

Hexentipp:

Rührstecken aus dunklem Wacholderholz zum Ausrühren der Butter, hält böse Hexen von der Butter fern!