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Thymian
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Thymian

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Auch römischer Quendel.

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Thymus vulgaris

Thyme

Tomillo

Thym

Timo


Der Name ist abgeleitet aus dem Griechischen "thymos", das Mut und Kraft bedeutet. Ein Hinweis auf die Heilwirkung der Pflanze.

Thymian, welcher zur Familie der Lippenblütengewächse (Lamiaceae) gehört, aus der noch so viele andere wunderbare Kräuter hervorgegangen sind, stammt aus dem Mittelmeerraum. Sowohl von den alten Römern, als auch den alten Griechen, wurde er, ob seiner Heilwirkung und als Küchenkraut verwendet. Im Mittelalter spielte er in der französischen Küche eine wesentliche Rolle. Zu uns gelangte er im 16. Jahrhundert, erst als Grabbeigabe, bis er dann auch unsere Küchen eroberte. Die griechische Ärzte erkannten die kräftigende, stimmulierende Wirkung des Krautes, daß auch die damaligen Köche sehr zu schätzen wußten.

Das mehrjährige Kraut wird bis zu 40 cm hoch, ist eher niedrigwachsend und hat kleine verholzte Ästchen, an denen die aromatischen, graugrünen bis dunkelgrünen, kleinen, spitzen Blätter wachsen. Die Blüten sind klein und weiß bis zartrosé und verteilen, den Sommer über, einen feinen Duft.

Thymian Es gibt unzählige, unterschiedliche Thymianarten, wie beispiels-weise Zitronenthymian. Das etwas pfeffrige Thymianaroma wird durch eine frische, zitronige Komponente besonders bereichert.

Der deutsche Quendel, welcher von derselben Familie abstammt, wird ebenfalls als Kraut genutzt, hat aber wesentlich weniger Aroma, da ihm Sonne und Hitze zur wirklichen Entfaltung fehlen.

Thymian ist Teil der »Herbes de Provence«.

Thymian wird in den Küchen gerne zu schwereren, deftigen Speisen verwendet, da er neben der angenehmen Würzung auch der Verdauung, gerade dieser, sehr dienlich ist. Da er zu den intensiveren Kräutern gehört, ist bei seiner Dosierung etwas Vorsicht geboten.

Thymian

Die Heilkräfte von Thymian:

Thymian ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Husten. Dank des Tymols wirkt er krampflösend und beruhigend auf die Bronchien. Durch seine antiseptische Wirkung hilft er bei allen Entzündungen der Atemwege - eine große Hilfe bei Mandelentzündungen. Außerdem ist Thymian eine wunderbare Verdauungshilfe. Er kann Magen- und Darminfektionen lindern. Zu hohe Mengen von Thymian können Vergiftungserscheinungen hervorrufen. In Maßen verwenden!

Hexentipp:

Honni soit, qui mal y pense! Die Rezeptur einer Thymiansuppe gegen Schüchternheit, bestehend aus Bier und französischen Kräutern (möglicherweise die "Herbes de Provence") stammt aus dem Jahre 1663. Was damals wirkte, daß muß doch heute auch funktionieren :-)
Hach ... morgen pack ich ihm die Kräuter ins Bier *ggg*