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Sauerampfer

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Zu den Schinus Beeren
Auch Sauergras, Sauerblätter oder Gartenampfer.

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Sauerampfer gibt es in vielen Arten, die sich nur unwesentlich voneinander unterscheiden, einzig die Wuchshöhe ist unterschiedlich. Er ist ursprünglich eine Wildpflanze und wurde schon zu Beginn des Mittelalters in den Klosterschriften sowohl als Heilkraut als auch als Gewürz erwähnt.

Die Pflanze wird 30 bis 100 cm hoch. Ihre, in Rosetten wachsenden, pfeilförmigen, unbehaarten Blätter sind hell bis dunkelgrün. Die Blüten, klein und braunrot eingefärbt, sind zweihäusig, d.h. männliche und weibliche Blüten treten auf verschiedenen Individuen auf und bilden dreikantige Früchte, umhüllt von trockenen Kelchblättern. Sauerampfer wächst in Europa wild auf Wiesen und in Lichtungen in Sonne und Halbschatten. Erntezeit ist zeitiges Frühjahr, wenn sich die ersten Blätter zeigen, bis weit in den Sommer hinein. Bei vorsichtiger Ernte wachsen die Blättchen gut und reichlich nach.

Verwendet werden Triebspitzen und die jungen Blätter, deren säuerlicher, an Zitronen erinnernder, Geschmack jeden Frühjahrssalat bereichert. Sauerampfer sollte möglichst frisch verwendet werden, da er wie Salat schnell welk wird. Beim Kochen verliert Sauerampfer zwar seine frischgrüne Farbe (es wird leicht bräunlich), aber nicht seinen Geschmack.
Verwenden Sie die Blätter für Salate oder auch als Vorsuppe zu reichhaltigen Sahnegerichten mit Pilzen. Sauerampfer auf gar keinen Fall in Kupfergefäßen zubereiten!

Die Heilkräfte von Sauerampfer:

Im Mittelalter galt Sauerampfer als Mittel gegen Fieber aller Art. Die modernen Kräuterkundigen stützen sich jedoch mehr auf seine appetitanregende, blutreinigende und harntreibende Wirkung. Wie schon Kneipp vermerkte, ist Sauerampfer "nicht nur ein gutes Heilmittel, sondern vorzügliche Kost für Kranke, da er das Blut reinigt und verbessert."

Sauerampfer ist die Vitaminzufuhr schlechthin und baut ihren Körper nach den langen Wintermonaten, vor allem wegen seines enorm hohen Vitamin C Gehaltes, wieder so richtig auf. Am besten profitieren Sie davon, wenn Sie sich einen Aufguß frischer Blätter bereiten. Verwenden Sie kein Mineralwasser dazu.

Bei Rheuma, Gicht oder Nierensteinen ist von Sauerampfer abzuraten, da er Oxalsäure enthält. Bei Überdosierung kann er vor allem bei Kindern zu Vergiftungserscheinungen führen, er ist also in Maßen zu genießen.

Hexentipp:

Sauer macht lustig, sagt doch der Volksmund und das trifft auch auf Sauerampfer zu.