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Safran

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Auch gelbe Würze oder Suppengelb.

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Crocus sativus

Saffron

Azafrán

Safran

Zaffarano, Zafferano

Auch Safran gehört schon zu den im Altertum bekannten Gewürzen. Immer schon war er eine Kostbarkeit und wurde höher als Gold gehandelt. Sowohl die Phönizier als auch die alten Griechen bedienten sich seiner. Die florierende Safran-Fälschung wurde im Mittelalter mit dem Tode des Fälschers bestraft. Im 14. Jahrhundert wurde sogar eine Kommission zur Prüfung von echtem Safran ins Leben gerufen.

Den ersten kultivierten Anbau lancierten die Römer, welche ihn nicht nur als Gewürz, sondern auch als Farbstoff und als Arznei nutzten. Wohl die Araber brachten den Safran dann, vor über 1000 Jahren, nach La Mancha, Spanien, wo der angeblich beste Safran, heute noch im großen Stil angebaut wird.
Ursprünglich stammt diese Lilien ähnliche Krokusart aus dem Vorderen Orient. Heute wird sie neben Spanien auch im Iran, im nördlichen Westpakistan und bis hin nach China kultiviert, aber auch ganz nah, in Österreich findet man Safran.
Safran Die gelbroten Narben der violetten Blüte sind Gewürz und Farbstoff zugleich. Während der 15 tägigen Blütezeit im Herbst, werden diese in Handarbeit vorsichtig abgezwickt und danach sofort getrocknet. Aus der relativ geringen Ausbeute bei schwerer Arbeit, ergibt sich der immer noch hohe Preis von Safran.
Safran hat einen charakteristischen, intensiven, aromatisch-herb bis zartbitteren Geschmack. Er ist wesentlicher Bestandteil der nordindischen Küche. In Deutschland wird er heute weniger verwendet als zu Zeiten des Mittelalters. Bei den Engländern findet man Safran wiederum hauptsächlich in Süßspeisen. Außerdem enthalten Liköre, wie zum Beispiel der Chartreuse, Safran.

Die mediterrane Küche ohne Safran wäre jedoch undenkbar. Ob die französische Bouillabaisse, die spanische Zarzuela, die Paella oder das klassische italienische Risotto alla Milanese, ohne die gelbe Würzung gäbe es diese Nationalgerichte nicht.

Die Heilwirkung des Safran:

Safran ist tonisch, beruhigend und schlaffördernd. Er vitalisiert die Sexualorgane und wurde früher sogar gezielt für Schwangerschaftsabbrüche verwendet. Im mittleren Osten wird in der Frauenheilkunde immer noch mit Safran gearbeitet. Volkskundlich, jedoch unbestätigt ist seine potenzfördernde und aphrodisierende Wirkung. Achtung! Safran gehört in Überdosis genossen zu den gefährlichen Gewürzen mit der Wirkung von Rauschmitteln. Auf extreme Lachlust folgt meist starkes Herzklopfen und Lähmungen bis hin zu Vergiftungen. Über 5g können Früh- und Fehlgeburten verursachen. Die tödliche Dosis liegt bei ca. 10g.

Hexentipp:

Safran in kleinen Mengen und der Kinderwunsch sollte endlich in Erfüllung gehen :-)
Wenn nicht, so soll dieses Gewürz doch zumindest die Begierde wecken!! Wie ... das reicht nicht ???