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Schwarzer Pfeffer

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Piment

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Les Quatre-Epices
Auch Allgewürz, Nelkenpfeffer, Jamaikapfeffer, Englisches Gewürz

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Pimenta officinalis

Allspice, Jamaica pepper, Myrtle pepper, Pimento

Pimienta de Jamaica, Pimienta gorda, Guayabita

Piment, Toute-épice, Poivre de la Jamaïque

Pimento, Pepe di Giamaica


Piment oder auch Nelkenpfeffer nennt man die getrockneten Früchte des immergrünen, sechs bis zehn Meter hohen Nelkenpfefferbaumes aus der Familie der Myrtengewächse. Der Baum trägt ab dem sechsten oder siebten Jahr und kann bis zu 100 Jahre alt werden. Er hat dunkelgrüne, glänzende Blätter und bringt im Sommer weiße Blüten hervor. Aus diesen Blüten entwickeln sich die erst grünen und dann rot werdenden Beeren. Zwischen Juni und September werden sie in noch grünem, jedoch schon fast reifem Zustand von Hand geerntet, da sie nach ihrer Vollreife sehr schnell das Aroma verlieren. Die Beeren werden daraufhin in der Sonne getrocknet, wobei sie sich erst rot-violett und dann rötlich-braun verfärben.

Die würzig duftende Pflanze stammt ursprünglich aus Jamaika, weshalb die Früchte auch den Namen Jamaikapfeffer haben. Außerdem sind sie kleine aromatische "Alleskönner" - die Beeren schmecken ein wenig nach »Nelke«, eine bisschen nach »Muskatnuss bzw. Macis«, etwas nach »Zimt« und verfügen über eine leicht pfeffrige Schärfe, weshalb ihm die Engländer den Namen Allspice - Allgewürz gaben. Der Name Piment wiederum entstammt einer Verwechslung durch Kolumbus, welcher die Pflanze im Glauben es handele sich um »Pfeffer« nach Europa brachte.

Als die Engländer Jamaika im 17. Jahrhundert eroberten fanden sie schon große Plantagen und einen gut organisierten Piment Handel vor. Versuche, den Baum Ende des 19. Jahrhunderts in Ceylon und Singapur anzusiedeln, scheiterten. Früchte von guter Qualität stammen fast ausschließlich aus Zentral- oder Mittelamerika. Jamaika ist jedoch immer noch Hauptlieferant.



Die vielen geschmacklichen Nuancen machen den Piment so beliebt. In der Weihnachtsbäckerei darf er nicht fehlen, aber auch in Suppen, Eintöpfen, Currys, Kuchen oder Konfitüren kommt er zum Einsatz. Zudem passt sein kräftiges Aroma gut zu Wild oder Bratengerichten. Piment ist eine der Grundzutaten für die Ketchup-Herstellung und Bestandteil vieler Kräuterliköre. Die Skandinavische Fischindustrie macht sich seine konservierenden Eigenschaften zunutze und verwendet das Gewürz in großen Mengen, bsp. für eingelegten Hering.

Die Heilwirkung des Piments:

Die ätherischen Öle des Piments werden verschiedenen Heilmitteln als Geschmacksträger beigefügt. Ansonsten verfügt er lediglich über eine geringe positive Wirkung bei Verdauungsstörungen.

Hexentipp:

Nelkenpfeffer wirkt wunderbar in Duftschalen und findet außerdem Verwendung in Herrenparfüms.
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