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Kurkuma Blüte






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Kurkuma

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Auch Gelbwurz, indischer Safran(!), Curcuma.

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Curcuma longa, Curcuma domestica

Turmeric

Cúrcuma

Curcuma

Curcuma

Die Geschichte des Kurkumas läßt sich fast 4000 Jahre zurückverfolgen. Im Indien galt er als heilig, noch heute wird den Neugeborenen mit Kurkuma ein gelber Punkt auf die Stirn gemahlt, um Glück zu bringen. Aus dem 7. Jahrhundert stammen chinesische Aufzeichnungen über seine Heilwirkung. Man schreibt ihm magische Eigenschaften zu und trägt ihn heute noch auf vielen pazifischen Inseln mit sich, zum Schutze vor den bösen Geistern. Im Orient dient er vielfach zum Färben der Mönchsgewänder. Eigentlich zur Familie der Ingwerpflanzen gehörig, wurde er wegen seiner gelben Farbe schon immer mit dem Safran verglichen. Es war wahrscheinlich Marco Polo, der ihn "entdeckte" und nach Europa mitbrachte, auf daß er sich als billiger Safranersatz etablierte. Wobei Kurkuma geschmacklich bei weitem nicht an Safran heran reicht, jedoch übertrifft er diesen sowohl als Färbemittel und vor allem in der heilenden Wirkung.

Die Hauptanbaugebiete des ursprünglich aus Süd- und Südostasien stammenden Kurkuma sind heute Indien, Indonesien, China, Bangladesch, Südamerika und die Karibik. Diese Pflanze, mit ihren lilienartigen Blüten und lanzettförmigen Blättern, gedeiht am besten in feucht-heißem Klima. Die Wurzeln benötigen ca. ein Jahr um zu Reifen, dann werden sie mit der Hand vorsichtig ausgehoben. Gleich nach der Ernte werden sie in kochendes Wasser gelegt, gereinigt und anschließend getrocknet.

Seinen Platz hat der geriebene und pulverisierte Kurkuma in der süd-asiatischen, der chinesischen und vor allem indischen Küche. Er darf in keiner Curry-Mischung fehlen. Er eignet sich gut für Grillgewürz-mischungen, paßt zu Fisch und Geflügel. Senf verdankt dem Kurkuma seine gelbe Farbe und er ist Bestandteil der Worcestersauce. Sein Aroma ist kräftig etwas pfeffrig und frisch, im Gegensatz zu seinem Geschmack, der eher moschusähnlich, schwer und in "Überdosierung" fast schon muffig-modrig werden kann. Kurkuma erzeugt Schärfe und ist leicht bitter. In vorsichtiger Dosierung jedoch ein wunderbares Gewürz um leichten Speisen etwas mehr "Intensität" zu geben. Sowohl zu Schalentieren als auch in Salatsaucen macht sich etwas Kurkuma bestens. Trotz des sehr verwirrenden Namens "indischer Safran" ist er nicht als Safranersatz geeignet, auch wenn es die selben Stoffe sind, welche die gelbe Farbe schaffen. Bitte nicht verwechseln !

Die Heilwirkung des Kurkuma:

Kurkuma ist seit Jahrtausenden als Heil- und Zaubermittel bekannt und auch heute als solches anerkannt. Er regt den Appetit und das Verdauungssystem, sowie die Gallenblasenfunktion und das Atmungssystem an. Es ist eine leberschützende und entzündungshemmende Wirkung festgestellt worden. Kurkuma ist antibakteriell und hilft bei Kreislaufproblemen. Er kann bei Pilzinfektionen, Gebärmuttererkrankungen, Menstruationsproblemen und bei überstandener Hepatitis heilend wirken. Er schützt die Arterien vor schädlichen Fettablagerungen und wirkt entsprechend vorbeugend gegen Herzinfarkt und Schlaganfall. Außerdem ist Kurkuma Inhaltsstoff vieler Salben gegen Hautkrankheiten.

KurkumawurzelAus Asien gibt es sehr viele Rezepturen gegen Hautprobleme, welche jedoch scheußliche gelbe Flecke auf der Haut hinterlassen, so rate ich doch lieber zu den entsprechenden Produkten aus der Apotheke. Außerdem bedürfen die oben genannten Krankheiten größtenteils einen Besuch beim Arzt. Die hier genannten kleinen Tipps sollen wirklich nur als Ergänzung fungieren. Kurkuma sollte nicht verwendet werden bei entzündlichen Magenerkrankungen !

Hexentipp:

Etwas Kurkuma in der Tasche, zum Schutze gegen die bösen Geister. Auch der Aspekt, daß das strahlende Gelb glückbringend ist, sollte nicht außer Acht geraten, gelten doch alle Sonnenfarben als positiv stimulierend.
Der Tipp???? machen Sie was draus :-)