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Kerbel
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Kerbel

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Zum Koriander
Auch Gartenkerbel und französische Petersilie.

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Anthriscus cerefolium

Chervil

Perifollo, Cerafolio

Cerfeuil

Cerfoglio

Kerbel kommt ursprünglich aus Westasien. Dank der Römer, welche ihn schon in der Antike nutzten kam er nach Südeuropa und wurde zuerst und hauptsächlich von den Franzosen als Küchengewürz entdeckt und verwendet. In unsere Klostergärten kam er zu Zeiten Karls des Großen.

Das bis zu 40 cm hohe Kraut mit seinen zarten, hellgrünen Blättern und seinem würzig-süßlichen Aroma sieht Petersilie sehr ähnlich, die Blätter sind etwas heller und feiner, daher auch der Name französische Petersilie. Eigentlich ist Kerbel vielleicht dem Koriander noch ähnlicher. Er ist ein Doldengewächs, mit kleinen, zarten, weißen Blüten. Da er auch bei uns bestens wachsen kann ist es eigentlich verblüffend, wieso er so selten eingesetzt wird. Sein Geschmack ist leicht süßlich, erinnert ein wenig an Anis oder Süßholz, er ist angenehm aromatisch und fein im Geschmack. Um das Aroma nicht zu verlieren, sollte Kerbel nicht mitgekocht werden. Zusammen mit Schnittlauch, Petersilie und Estragon ist Kerbel Bestandteil der französischen Kräutermischung »Fines Herbes«.

Kerbel
Getrocknet verliert er sein Aroma. Fein gehackt verwendet paßt er gut zu Eier- oder Quarkgerichten und allgemein zu leichteren Speisen, wie Fischgerichten, und Salaten. Am bekanntesten ist Kerbel bei uns wohl durch die verschiedensten Kerbelsuppenrezepturen, dabei sollte die Basis der Suppe geschmacklich zurückhaltend sein, damit sich das Kraut durchsetzen kann. Auch sollte er in jede Kräuterbutter oder Remoulade eingearbeitet werden.

Weil Kerbel hübsch ist, wird er vielerorts als Tischdekoration verwendet.


Die Heilkräfte von Kerbel:

Kerbel gilt als blutreinigend und schweiß- bzw. wassertreibend. Er wurde früher bei vielen Krankheiten eingesetzt, so bei Schwindel, Pest, Bissen tollwütiger Hunde, Seitenstechen, Nierensteinen und Appetitmangel. Die appetitanregende Wirkung soll er vor allem Dank seines lieblichen Duftes haben. Wie Petersilie hemmt er die Milchsekretion. Kerbel enthält Kalium, Zink, Kalzium und Karotinoide.

Hexentipp:

Kerbel hilft gegen Pest und die Bisse tollwütiger Hunde ... was will man mehr :-))