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Kardamom





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Kardamom

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Cardamom

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Kardamom gehört zu ältesten und wertvollsten Gewürzen der Welt, in der Preisliste gleich nach Safran und Vanille kommend. Seine Geschichte läßt sich 5000 Jahre zurückverfolgen. Im antiken Griechenland und Rom wurde die Kardamomesszens, wegen des angenehmen Duftes zu Parfüm verarbeitet. In Indien gab man dem Gewürz auch den Namen "Königin der Gewürze". Die Beduinen zeigen den Gästen die Kardamomfrüchte, bevor diese im Kaffee serviert werden, damit man sich von deren Frische überzeugen kann. In den gesamten arabischen Ländern wird Kardamom als Kaffeezusatz verwendet, da sich die Herren dort aphrodisische Wirkung von ihm versprechen. Dort ist auch der höchste Kardamomverbrauch der Welt. Unumstritten ist seine Verdauungsförderliche Wirkung.

Kardamom Ursprünglich aus Indien stammend, wird Kardamom noch heute in großen Mengen an der Malabarküste angebaut. Dieser wird jedoch vorwiegend im eigenen Land durch die Inder selbst verzehrt. Speziell für den Export bauen Indonesien, Sri Lanka und vorallem Guatemala hervorragenden Kardamom an.

An schilfartigen Staudenpflanzen reifen die kleinen, grünen Fruchtkapseln heran. Das Ingwergewächs wird bis zu 2,5 Meter hoch und entwickelt blassgelbe Blüten. Ab dem dritten Jahr können die Früchte geerntet werden. Ein mühevoller Prozeß, da sie das ganze Jahr reifen und die Pflanzen ständig beobachtet werden müssen, um die einzelnen Kapseln im richtigen Moment zu pflücken, da sie wertlos sind, wenn sie sich erst einmal geöffnet haben.

Es gibt drei unterschiedliche "Sorten" Kardamom. Den grünen, den weißen und den schwarzen. Der weiße ist mit Kalk gebleichter grüner Kardamom, während der schwarze eine andere Sorte, mit einem anderen Geschmack ist. Er ist weniger geschätzt und wird oft als billiger Kardamomersatz gehandelt.

Auch vom Weißem ist abzuraten, er ist hübsch anzusehen, verliert durch das Bleichverfahren aber zu viel von Qualität und Geschmack. Auch von gemahlenem Kardamom ist abzusehen. Kardamom ist das einzige Gewürz, welches in seiner eigenen Verpackung geliefert wird, dies ist sowohl ein Garant für seine Frische und den Erhalt seiner Substanzen als auch dafür, daß es sich um echten Kardamom handelt und nicht um eine Fälschung. Außerdem, was jedoch auf der Verpackung erwähnt sein müßte, wird häufig die Samenkapsel mit gemahlen. Ob Kardamom wirklich frisch ist, bemerkt man schnell am Geruch. Nach dem Öffnen der Kapsel findet man den Samen, welcher dunkel sein muss. Diesen dann vor der Verwendung mahlen.

KardamomKardamom ist Bestandteil vieler asiatischer Gewürzmischungen. Er gehört zu einem guten »Curry« genauso wie in eine »Garam Masala« Mischung. Sein Geschmack ist süßlich-scharf, leicht bitter und sein Aroma ist warm, rund und erinnert an exotische Blüten und Eukalyptus. Durch diese Mischung ist er sehr vielseitig einsetzbar. Er kann sowohl für süße Speisen als auch zu Fisch und Fleisch ein ideale Ergänzung sein. Kardamom darf im Weihnachtsgebäck nicht fehlen, wird jedoch hauptsächlich in der orientalischen, asiatischen Küche verwendet.

Durch mitkochen der Kardamom Samenkapseln wird das Aroma noch intensiviert. Diese sind jedoch vor dem Servieren wieder zu entfernen.

Die Heilkräfte des Kardamom:

Am bekanntesten ist seine verdauungsförderlich Wirkung. Er hilft sowohl bei Blähungen als auch bei Magenschmerzen und Krämpfen. Das Kauen der Samen erfrischt den Atem (nach Knoblauch!) und verschönert die Stimme. Dank seiner entgiftenden Enzyme hilft er den Kater nach durchzechten Nächten zu vertreiben. Er regt den Kreislauf, den Hormonhaushalt und den Appetit an. Seit altersher gilt er wegen des Wirkstoffs Cineol als Aphrodisiakum.

Hexentipp:

Besonders in arabischen Ländern glaubt man an die liebesfördernde Wirkung des Kardamoms.
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