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Chili Pflänzchen
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Chili & Cayenne

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Zum Chilipulver
Auch Piri-Piri, Peperoni, Feuerschoten .... genannt.

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Capsicum annuum bzw. frutescens

Chili, chilli

Chile, guindilla

Poivre rouge, piment enragé (Cayenne)

Peperoncino, diavoletto

Capsici fructus acer auch Spanischer Pfeffer, Teufelspfeffer


Chilis kommen ursprünglich aus Süd- und Mittelamerika und wurden schon etwa 5000 v. Chr. von den Azteken und Maya geschätzt. Sie gehören zur Familie der Nachtschattengewächse, die Sträucher werden bis zu zwei Meter hoch. Ihre Blätter sind ca. 10 cm lang, fest und oval. Sie blüht, je nach Sorte im Frühling oder im Sommer. Die Blüten, aus welchen die Früchte entstehen, sind klein und hell.

Kolumbus brachte die Pflanze, nach seiner Entdeckung der Neuen Welt mit nach Spanien. Seitdem gedeiht sie auch in den feucht-heißen Regionen des Mittelmeer-raumes hervorragend. Sie wird jedoch auch in Afrika und Asien angebaut. Es soll inzwischen an die 6000 Arten von Chilis geben, in unterschiedlichsten Farben, For-men, Größen und natürlich auch Schärfe-graden. Entsprechend gibt es auch unzählige verschiedene Namen.
Als Faustregel gilt, je kleiner und roter, desto schäfer sind sie, aber Vorsicht (!), es gibt auch diese kleinen, höllisch scharfen, grünen Biester, meist aus dem asiatischen Raum.
Chilis werden frisch, getrocknet oder eingelegt gegessen.

Auf »Paprika und Paprikaschoten« gehen wir gesondert ein !
Chili Strauss

Ein paar unterschiedliche Arten von Chilis:

Aus den Vogelaugenchilis wird der Cayennepfeffer hergestellt. Die kleinen Schoten werden erst getrocknet und dann gemahlen. Das Pulver ist etwa zwanzig mal so scharf wie Paprikapulver, jedoch weniger aromatisch.

Hauptsächlich wird Cayenne verwendet um Speisen aus der asiatischen und aus der südamerikanischen Küche zu würzen, es kommt jedoch auch in der kreolischen und der afrikanischen Küche zu Einsatz.

Da Chili keinen sehr starken Eigengeschmack hat ist es ideal zum Erzeugen von Schärfe und paßt zu fast allen Speisen.

Cayennepfeffer ist nicht mit Chilipulver zu verwechseln, einer fertigen Gewürzmischung, welche schon abgemildert ist. Informationen zu »Chilipulver«. Capsicum

Die Heilwirkung von Chilis:

Die kleinen scharfen Früchte haben kräftigende und aseptische Wirkung. Sie sind ein Vitamin-C Spender und enthalten Carotinoide, wodurch sie ent-zündungshemmend wirken. Sie regen den Kreislauf an, fördern die Durchblutung und die Verdauung. Durch das enthaltene Capsaicin werden Endorphine ausgeschüttet, was die Schmerzempfindlichkeit ver-mindert.

Ihre stark anregende Wirkung kann Sinnlichkeit wecken, sie wirkt Energiemangel und psychischen Schwächesymptomen entgegen.

Chilis haben eine leicht blutverdünnende Wirkung und sind bei Krampfadern und Neigung zu Throm-bosen einsetzbar. Erfolge wurden auch bei der Min-derung von Arterienverkalkung und Asthma erzielt.

Auch bei äußerlicher Anwendung (bitte nie bei of-fenen Wunden anwenden !!) können Chilis helfen, so zum Beispiel bei Nervenschmerzen, Hexenschuß und Rheuma. Rheumapflaster aus der Apotheke enthalten Capsaicin.
Etwas Vorsicht ist geboten, wenn der Magen die Schärfe nicht gewohnt ist, obwohl er auf Chili meist wesentlich besser reagiert, als zum Beispiel auf Pfeffer. Es ist erwiesen, daß die Wirkung auf den Magen durchblutungsfördernd und entsprechend positiv ist. Der Genuß von Chili sollte jedoch in kleineren Mengen beginnen, damit der Magen daran gewöhnt wird !

Vor allem bei älteren Menschen wird durch Chili die Vitalität und Erlebnisfähigkeit gefördert.

Hexentipp:

Hach ... wenn es uns nicht gelänge diese, sich auf die Sinnlichkeit auswirkende, stark anregende Wirkung zu nutzen :-))