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Bohnenkraut

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Auch Pfefferkraut oder Winterbergminze.

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Satureja hortensis

Savory

Sabroso, Ajedrea

Sarriette

Santoreggia


Auch Bohnenkraut gehört zu den Kräutern, welche schon im alten Rom als Küchenkraut und Heilpflanze bekannt waren. Außerdem glaubte man fest an seine Wirkung als Aphrodisiakum. Ursprüngliche Heimat des Bohnenkrautes ist das östliche Mittelmeer und das Schwarzmeergebiet. Bei den Versuchen, das Kraut in Italien zu kultivieren verwilderte es schnell und verteilte sich über den gesamten Mittelmeerraum, somit ist die Pflanze heute weit verbreitet: In Süd- und Mitteleuropa, in Asien, aber auch in Afrika und Nordamerika. Nach Deutschland kam es etwa im 9. Jahrhundert um in den Klostergärten angepflanzt zu werden.

Unterschieden wird zwischen zwei Arten, nämlich dem einjährigen Sommerkraut und dem mehrjährigen, sogenannten Winterbohnenkraut, welches im Aroma etwas kräftiger und herber ist.
Bohnenkraut, bis zu 30 cm hoch wachsend, gehört in die Pflanzenfamilie der Lippenblütler, die noch viele andere Kräuter hervorbringt. Es hat schmale, dunkelgrüne Blätter, ein wenig an Estragon erinnernd, zwischen denen von Juni bis September winzige, den Orchideen ähnliche, rosafarbenen Blüten wachsen.

Das Sommerbohnenkraut ist etwas frischer vom Geschmack, beide Sorten sind pfeffrig, scharf, leicht brennend und riechen sehr würzig, ein wenig Thymian ähnlich. Beide Bohnenkraut-Sorten sollte man nicht zu lange mitkochen, da sie ihr Aroma dadurch stark intensivieren. Wie der Name schon sagt paßt es hervorragend zu Bohnengerichten und anderen deftigen Speisen. Zu Salaten sollten Sie sich auf jeden Fall für das frischere Sommerbohnenkraut entscheiden. Bohnenkraut ist ein sehr gutes Gewürz für eingelegte Gurken oder essigsaures Gemüse. Es ist auch in den »Kräuter der Provence« enthalten.

Die Heilwirkung von Bohnenkraut:

Heute wird dem Bohnenkraut keine große gesundheitliche Wirkung mehr zugestanden, wobei es unbestritten positiv auf die Verdauung, gerade schwererer Speisen wirkt. Zur Not bereiten Sie sich, nach der Völlerei, einen Tee aus dem Kraut. Außerdem wurde Bohnenkraut im Altertum gegen Husten eingesetzt, es soll appetitanregend und krampflösend wirken.

Hexentipp:

Ha .... wer sagt's denn!
Bohnenkraut fördert die Aktivität. Erstens ganz allgemein, zweitens aber auch was die "unkeuschen Begierden" anbelangt und die ehelichen "Werke" ! Ja, das wußten die nämlich schon im Mittelalter.